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Informationen zur 21. Delegiertenversammlung
vom 14. April 2005 in Schenkon

Geschäftsbericht 2004
Im Zentrum des Geschäftsberichtes 2004 steht das Erreichen des Qualitätsziels, die Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum und das Sparprogramm des grossen Rates, welches eine Neuorganisation des GVS zu Folge hatte.

Zielerreichung:
Der Gesundheitszustand des Sees macht weiterhin Fortschritte, auch wenn die Genesung allmählich etwas langsamer vor sich geht. Die mittlere Phosphorkonzentration konnte im letzten Jahr unter die Zielvorgabe von 30 mg/m3 gesenkt werden. Im Jahr 2005 hat sich die Phosphorkonzentration weiter gesenkt: Der aktuelle Stand liegt nun bei erfreulichen 25 mg/m3.

Jubiläum:
Das 20-Jahr-Jubiläum nahm der Vorstand letztes Jahr zum Anlass, mit Schwergewicht die Öffentlichkeit zu informieren. Neben einem offiziellen Festakt zusammen mit dem zuständigen Regierungsrat Max Pfister und dem höchsten Bauern des letzten Jahres, Nationalratspräsident Max Binder, mit allen Landwirten, die am Seeprojekt beteiligt sind, mit Gemeindevertretern und Parlamentariern organisierte der Verband für die breite Öffentlichkeit einen Informationsparcours an den beiden See-Enden, die zu diesem Zweck dank der Mithilfe der SBB miteinander verbunden waren. Nicht zuletzt dank des schönen Wetters wurde die Veranstaltung vom breiten Publikum rege benützt. Sie hat deshalb ihren Zweck, die Bevölkerung für den See und seine Probleme zu sensibilisieren, vollauf erreicht. Josef Peter dankt an dieser Stelle den beteiligten Vorstandsmitgliedern, aber auch den kantonalen Dienststellen Umwelt und Energie und Landwirtschaft und Wald, für die grosse Arbeit bei der Vorbereitung dieses Anlasses.
Eine zweite bleibende Erinnerung an das 20-Jahr-Jubiläum wird die Jubiläumsschrift „20 Jahre Einsatz für einen gesunden Sempachersee“ darstellen. Sie war ursprünglich ebenfalls für letztes Jahr geplant. Die Fertigstellung hat sich dann aber verzögert. Am Schluss der DV konnte die Jubiläumsschrift vorgestellt werden.

Sparprogramm - Neue Organisation des GVS:

Nachdem der Grosse Rat dem Verband in seinem Sparprogramm ab 2006 die kantonalen Beiträge an die see-internen Massnahmen gestrichen hat, hat sich der Vorstand vorgenommen, die Rechnung des GVS auf Sparmöglichkeiten durchzukämmen. Als Ergebnis dieser Sparbemühungen hat der Vorstand die administrative und technische Geschäftsstelle beim Ingenieurbüro Kost & Partner aufgegeben und versucht gleichzeitig, das administrative und technische Leistungsniveau der see-internen Anlage so hoch wie möglich zu halten. Das Sekretariat des Seeverbandes wurde an die Gemeindeverwaltung Neuenkirch übertragen. Das führt nicht nur zu einer massiven administrativen Kostenreduktion, sondern erleichtert dem Präsidenten Josef Peter die direkte Einflussnahme und die Führung des Verbandes. Eine ähnliche zweckmässige Lösung hat der Vorstand bei der technischen Betreuung des Seebelüftungskompressors gesucht und gefunden. Diese Aufgabe wurde der mechanischen Werkstätte Franz Liniger, Eich, übertragen. Dieser Betrieb liegt nur wenige 100 m von der Anlage entfernt. Der Vorstand ist sicher, mit dieser Reorganisation Kosten sparen zu können. Selbstverständlich wird dieses Jahr zu einem Versuchsjahr, in dem Erfahrungen gesammelt werden müssen. Provisorisch geht der Vorstand davon aus, dass der Verband mit diesen Massnahmen zwischen Fr. 10'000.-- bis 20'000.-- einsparen kann. Im laufenden Jahr wird sich der Kanton letztmals an unseren Kosten beteiligen. Letztes Jahr waren das immerhin Fr. 107'000.-- an die Auslagen von rund Fr. 192'000.--. Ab nächstem Jahr wird also alles an den Verbandsgemeinden hängen blei-ben. Es ist klar, dass der Verband nicht Fr. 107'000.-- einsparen kann. Eine Erhöhung der Gemeindebeiträge wird also nächstes Jahr unvermeidlich sein.

Jahresrechnung 2004
Die Rechnung 2004 schliesst gegenüber dem Voranschlag mit einem Minderaufwand von Fr. 36'718.70 ab.



Informationen zur Statutenänderung und Überarbeitung des Kostenverteilers


Statutenänderung:
An der letzten a.o. Delegiertenversammlung hat Josef Peter die Delegierten bereits informiert, dass der Verband die Statuten anpassen möchte. Einerseits geht es um eine Aktualisierung, andererseits geht es um die Gleichstellung der Gemeinden im hydrologischen Einzugsgebiet, d.h. die heutigen Vertragsgemeinden würden ebenfalls zu vollwertigen und somit stimmberechtigten Verbandsgemeinden. Wie schon im Geschäftsbericht erwähnt, überlappen sich unsere Anliegen mit jenen des neuen Gemeindegesetzes, welches auf den 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist und das bestimmte Forderungen an die Organisation von Gemeindeverbänden stellt. Eine kantonale Arbeitsgruppe ist daran, diese zu formulieren. Josef Peter ist in ständigem Kontakt mit Regierungsstatthalter Alois Widmer, der in dieser Arbeitsgruppe mitwirkt. Für dieses Jahr sieht es so aus, dass der Verband eine separate Budget-Versammlung im Herbst durchführen muss. Falls möglich, wird der Vorstand auf diese Versammlung hin auch die neuen Statuten zur Genehmigung unterbreiten. Die Delegierten beschliessen, die Statutenänderung zu verschieben, bis die Vorgaben des Kantons klar sind.

Kostenverteiler:
Josef Peter informiert, dass gemäss Statuten der Kostenverteiler alle 5 Jahre neu ermittelt werden muss. Der Verteilschlüssel hat sich bewährt und soll deshalb auch mit den neuen Statuten beibehalten und noch etwas klarer umschrieben werden. Die Datenerhebung bei den Gemeinden erfolgt in den nächsten Wochen. Über den neuen Kostenverteiler wird zusammen mit dem Budget an der nächsten Delegiertenversammlung im Herbst 2005 abgestimmt.

Jubiläumsbroschüre „20 Jahre Einsatz für einen gesunden Sempachersee“

An der Delegiertenversammlung konnte Präsident Josef Peter den Anwesenden die Jubiläumsschrift „20 Jahre Einsatz für den Sempachersee“ präsentieren und stellte die Autoren vor. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Hauptautor des ersten Teils zum Thema „Zustandsentwicklung des Sempachersees und getroffene Gewässerschutzmassnahmen“ ist Dr. Pius Stadelmann, Biologe und Hobbyfischer. Pius Stadelmann hat während vieler Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am damaligen Amt für Umweltschutz die Sanierung des Sempachersees betreut und massgeblich geprägt. Bis vor zwei Jahren war er der Fachmann, der als Vetreter des Amtes für Umweltschutz im Vorstand des GVS mitwirkte. Als Co-Autoren zeichnen der heutige Verteter der Dienststelle Umwelt und Energie im GVS-Vorstand, Peter Herzog und Robert Lovas, ebenfalls von der Dienststelle Umwelt und Energie, verantwortlich.
Autor des zweiten Teils „Massnahmen in der Landwirtschaft für die Genesung des Sempachersees“ ist Dr. Josef Blum, Leiter der Abteilung Ökologie und Direktzahlungen der Dienststelle für Landwirtschaft und Wald. Alle Landwirte im Einzugsgebiet des Sees kennen ihn als Gülle- und DGVE-Polizisten, der Bauvorhaben und Düngepläne begutachtet und dafür sorgt, dass nicht noch mehr Dünger auf die überdüngten Böden im Einzugsgebiet ausgetragen werden.
Interessierte können die Jubiläumsschrift zu einem Preis von Fr. 40.-- beim Sekretariat des Gemeindeverbandes Sempachersee beziehen. Eine Kurzfassung für die breite Öffentlichkeit wird in den nächsten Wochen fertig erstellt. Diese wird zu gegebener Zeit an die Gemeinden zugestellt.

Neuenkirch, 22. April 2005 Sekretariat Gemeindeverband
Sempachersee, B. Ming
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