|
Es basiert
auf vier Eckpfeilern:
Reduktion des Phosphoreinsatzes bei der Düngung
Stillegung und Extensivierung von landwirtschaftlichen
Nutzflächen
Eindämmung der Erosion auf Ackerflächen
Verminderung des direkten Eintrags von leicht verschmutzem
Abwasser in den See
|
 |
| Das Projekt
ist für die Dauer von 10 Jahren vorgesehen. Bei einer Beteiligung
von zwei Dritteln der Landwirte soll in diesem Zeitraum der
See wieder gesund werden. Beschreibung der Massnahmen im Einzelnen: |
 |
| Seevertrag |
| Mit dem
Seevertrag setzt der Landwirt Massnahmen um, die den ganzen
Betrieb umfassen. Eine der Bodenversorgung angepasste Düngung,
breite Pufferstreifen an allen Gewässern, höherer
Anteil an nicht düngbarer Fläche und bauliche Anpassungen
im Bereich der Entwässerung sind die hauptsächlichsten
Anforderungen. |
 |
| Einzelmassnahmen |
|
|
 |
| Details
zu den Einzelmassnahmen sind dem Merkblatt
|
 |
Pufferstreifen,
extensive Nutzung nicht belastb.
Flächen
Entlang von
Gewässern sind Wiesenstreifen mit einer Breite von 5 bis
15 Meter extensiv zu bewirtschaften. Durch den Verzicht auf
die Düngung und Weide entsteht so ein Puffer zwischen intensiv
genutzen Flächen und dem Gewässer. Die Landwirte erhalten
für die Ertragseinbusse eine Entschädigung. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Direktsaat
Bei der oberflächlichen
Abschwemmung gelangen Bodenteile und somit gebundener Phosphor
in die Gewässer. Die Direktsaat vermindert mit der Mulchschicht
und dem besseren Einsickerungsverhalten von Wasser die Erosion.
Das Ertragsrisko wird dem Landwirten über einen Beitrag
abgegolten. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Streifenfrässaat
Bei konventionellem Maisanbau werden bei Niederschlagsereignissen
Bodenteile und somit Phosphor in die Gewässer abgeschwemmt.
Die Frässaat vermindert die Erosion, da nur ein Drittel
der Fläche bearbeitet wird. Das Ertragsrisko wird den Landwirten
über einen Beitrag abgegolten. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Retentionsweiher
Aus Entwässerungen
von Hofplätzen, Strassen sowie aus Drainagen gelangen Nährstoffe
und Bodenteile in die Gewässer. Mit Weihern, welche solch
nährstoffbelastetes Wasser aufnehmen, gelingt es, diese
Stoffe zurückzuhalten. |
| Anlage
von Rückhalteweiher |
PDF |
|
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Stillegung
von Tierplätzen
Bei der Stillegung
von Tierplätzen in der Schweine- und Geflügelhaltung
können der Restwert der Gebäude und Einrichtungen
entschädigt werden. Im Gegenzug verzichtet der Landwirt
während 20 Jahren auf die entsprechende Tierhaltung. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Entnahme
von Bodenproben
Die Versorgung des Bodens mit Phosphor bestimmt zusammen mit
dem Bedarf der Pflanzen die angemessene Düngung. Eine regelmässige
Bodenanalyse ist deshalb unerlässlich und wird den Betrieben
kostenlos zur Verfügung gestellt. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Reduzierter
Phosphoreinsatz
Mit jedem
Kilogramm Phosphor, das nicht ausgebracht wird sinkt das Risiko
für Anreicherungen im Boden und für Verluste in die
Gewässer. Pro Kilogramm unter 100% der Phosphorbilanz erhält
der Landwirt einen Beitrag. |
| Einzelmassnahmen
| Home |
 |
Bauliche
Anpassungen
(z.B. Schächte in Muldenlagen)
Ueber Einrichtungen zur Entwässerung von Hofplätzen,
Strassen und Muldenlagen können leicht verschmutzte Abwässer
auf direktem Weg in Bäche gelangen. Für planerische
Aufwändungen sind Beiträge aus dem Phosphorprojekt
vorgesehen. |
| Einzelmassnahmen
| Home |